OI! THE FACTS
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Das Oi!The Print versteht sich nicht als Veröffentlichung im Sinne des Pressegesetzes, es ist ein Rundschreiben an Leute, die Geschmack für gute Musik besitzen. Mit dem Oi!The Print wird Gewinn weder erzielt noch gemacht!
Das Fanzine versteht sich als antirassistisch, politisch verwirrte Bands haben hier nichts verloren und werden auch nicht weiter beachtet! Der Inhalt wird ausnahmslos vom Herausgeber selbst bestimmt, niemand kann sich aufzwingen, es gibt kein fixes Konzept oder ähnliche Spässe...

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United Kids Records www.unitedkids-records.de
Steeltown Records www.steeltownrecords.de
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Meinungen:
OTP#32
Nach wie vor gehört das Oi!The Print zur Pflichtlektüre in jedem gut sortierten Skinheadhaushalt und da ändert auch die mittlerweile 32. Ausgabe nichts dran. Der gute Bomml wird nicht müde die Musikwelt weiter mit Fragen zu löchern, um so die Szene mit den neuesten News zu versorgen. Dabei wird generell Wert auf einen positiven Querschnitt zwischen Newcomer und alteingesessenen  Szenehasen gelegt. Hier wird entsprechend keine Sparte an Szenefacetten ausgelassen. Von Oi! über Ska,Reggae bis hin zu Hardcore und Punkrock ist so ziemlich alles vertreten. Die Mischung stimmt hier schon seit Ewigkeiten und so wird die Suche nach einer Alternative 1. zwecklos und 2. auch überflüssig. In der neuen Ausgaben gibt es einen ordentlichen Batzen an Interviews die diesmal allerdings nicht alle vom Oi! The Print selbst stammen. Nach der Auflösung des Voice Of The Street Fanzines, ebenfalls aus Österreich ,  hatte Massimo noch das ein oder andere Interview übrig und hat Bomml diese mit freundlicher Genehmigung überlassen. Massimo meldet sich auch gleich am Anfang des Heftes nochmal zu Wort warum , wieso und weshalb er das Fanzine einschlafen lies und danach geht es auch schon bandtechnisch in die vollen. Es gibt einen kurzen Bericht über die längst in Vergessenheit geratenen Clockworker der englischen Band Blank Generation in dem erläutert wird was aus den einzelnen Bandmitgliedern geworden ist und was sie so treiben. Weiter geht es mit einem Bericht + Interview  über die mir bis dato vollkommen unbekannten Amis von No!se, ( schreibt sich so) ,das noch vom Voice Of The Street geführt wurde. Um gleich mal auf der anderen Seite des Atlantiks zu bleiben wird direkt ein Interview mit den Templars hinter her geschoben. Phil  und Carl beantworten allerhand ausführliche Fragen und erzählen was es mit dem kleinen Modelabel Hammersmith, das von Carl Templar gegründet wurde, auf sich hat. Die Hotknives, die erst kürzlich ihre neue Scheibe nach 10 langen Jahren des Wartens raus gefeuert haben, geben zu jedem Song der neuen Platte ein paar Linernotes zum besten und offerieren uns ihre Gründe für die jeweiligen Songs. Sehr nett zu lesen als Begleitung zur neuen Scheibe. Es gibt wieder mal einen kleinen Bericht über Haustiere und wer das Oi! The Print seit Jahren fleißig mit liest kann sich denken, dass es hier nicht um Hamster oder Kaninchen geht. Dieses mal sind exotische Wasseragamen an der Reihe. Eigentlich lebt das Heft nicht nur von der Musik, sondern auch von der angenehmen Mischung die sich auch mal mit Szenefremderen Themen beschäftigt. Seit etlichen Ausgaben gibt es immer mal wieder den ein oder anderen Skurillen Bericht zu lesen der sich fernab des üblichen Szenegeschreibsels  bewegt, obwohl das Hauptaugenmerk ohne Zweifel auf unsere Szene gerichtet ist. Diesmal fällt man total aus dem Rahmen mit einem Bericht über einen seltsamen Mord der 90er Jahre in Wien und sorgt so für Abwechslung. Neben 5 Seiten Reviews die ich natürlich traditionell als erstes lese, gab es diesmal ein Highlight in Form eines Doppelinterviews zwischen Stomper 98 und Volxsturm. Beiden Sängern wurden dieselben Fragen gestellt. Legt euch das Heft zu und lest am besten selbst was die beiden voneinander unterscheidet oder auch verbindet. Nach dem Interview werden beide noch zu einem Blind Tape verdonnert und dürfen sich zum ein oder anderen bekannten Song äußern. Beide Sänger gehen hier als absolut sympathisch aus dem Interview, sowie auch aus der Blind Tape Geschichte. Ansonsten gibt es hier noch Tonnen mehr an interessantem Stuff! Zu weiteren Interviews gebeten werden die Straight Edger von Crosscheck, die  Bierpatrioten, eine sehr interessanten und auch noch junge Band aus Barcelona Namens The Pennycocks und noch etliche weitere Bands aus den verschiedensten Bereichen. Ein kurzer Bericht über die 60ies legende Paragons gibt es auch noch und so macht Bomml im neuen Heft wieder ein fabelhaften Rundumschlag in alle Richtungen der kurzhaarigen Musik. Zur musikalischen Untermalung beim lesen gibt es wieder eine CD gefüllt mit Newcomern und bekannten Namen. So, jetzt ist aber Schluss mit der Lobhuddelei, kauft euch gefälligst das Heft, hier macht man sicher nix verkehrt! Note: 1  Daniel

OTP#31
Da freue ich mich immer wieder, wenn das selbsternannte „Drinking Class Fanzine“ zum Besprechen in die gemütliche Bude reinschneit. Wie immer geht das Lesevergnügen zu schnell vorbei, denn es gibt eine Reihe von interessanten Artikeln. Neuling Hinkel gewährt einen Einblick wie so ein Konzertwochenende einer Skinheadband aussieht. Da ist nichts mit Sex, Drugs und Rock`n Roll, das ist knallharte Arbeit, ich wurde schon beim lesen müde. Für so etwas muss man eine Menge Idealismus mitbringen, um so was öfter durchzuziehen. Übrigens kann man hier bestaunen wie die Jungs in der Post Skinheadära dann aussehen werden. Der Tattoo Report wird auch weitergeführt, schon erstaunlich wie früh einige mit dem Farbe unter die Haut stechen anfangen! Karsten von den Nazi Dogs berichtet von seinem Hobby als Sammler alter Punkscheiben, schon der Wahnsinn was da an Kohle durchgeht und auch an Zeit draufgeht. Musikalisch schaut man über den OI! Tellerrand und interviewt die Band „Word For Word“ aus Manchester, USA und stellt das Label Arrest Records vor, auf dem es die ein oder andere Perle zu hören gibt. Die Story über die Brüder Kray, Gangster aus der Londoner Unterwelt, welche bis in die High Society Englands kamen, ist ebenfalls sehr geil.
Weitere Bands, Beteiligte die hier zu Wort kommen sind die Newcomer Pisstons, Willi von Pöbel darf aus dem Nähkästchen plaudern, die US OI! Band Patriot sind wieder aktiv, Gimp Fist werden zu Ihrer genialen neuen Scheibe befragt, Suspekt aus Einbeck sind dabei usw. usf.
Dazu gibt es einen Silberling mit jeder Menge guter Musik (Pöbel, Gimp Fist, Droogiez, Harrington Saints usw.), jede Band wird im Heft nochmals vorgestellt. Wie immer sehr gut das Heft.   2   sickguy77

OTP#26
Das Oi! The Print gänzlich neu vorzustellen macht nach 26 Ausgaben sicher keinen Sinn mehr denke ich und wäre das sprichwörtliche Eulen nach Athen tragen. Mittlerweile hat sich Bomml an die Spitze der deutschsprachigen Fanzines geschrieben und sollte jedem Skinhead oder auch Punk mit Interesse für Oi! und Ska ein Begriff sein. Wie bei fast jeder Ausgabe ist auch diese wieder bis an den Rand gefüllt mit allerlei interessanten Berichten rund um die Szene und zum Teil auch darüber hinaus. So kommen diesmal meine Lieblingsfranzosen von den göttlichen Skarface, die Schotten von Bakers Dozen, die Amis von Niblick Henbane und den Traditionals zu Wort. Weitere Interviews wurden geführt mit Roimungstrupp zu ihrem 10. Geburtstag und mit Short Fuse.
Darüber hinaus werden auch immer wieder Themen die nicht so viel mit der Szene zu tun haben aufgegriffen die aber dennoch recht interessant sind wie beispielsweise der Bericht über Rotwelsch. Mittlerweile eine weitestgehend in Vergessenheit geratene Gaunersprache die hier als Vergleich zum Cockneyslang vieler englischsprachiger Bands heran gezogen wird. Passend zur Gaunersprache gibt’s auch ein Special über Knast-Tattoos der vier Seiten lang geworden ist. Bei der Vorstellung von Szenelabels sind diesmal Randale Records an der Reihe und auch diese Serie finde ich doch sehr gelungen da es ja immer wieder ganz interessant ist wer dahinter steckt und aus welcher Motivation heraus die Leute oftmals so viel Arbeit für eine Szene auf sich nehmen. Sehr gefreut habe ich mich über den Bericht von den beiden besten weiblichen Stimmen aus dem Ska und Rocksteady Bereich. Da wäre zum einen die langjährige Sängerin der Skatalites Doreen Shaffer und zum anderen Phyllis Dillon die mittlerweile leider nicht mehr lebt aber allen zumindest von dem Song Perfidia in Erinnerung sein sollte. Ebenfalls einzigartig ist der Bericht „If The Kids Are United“ in dem es um Leute aus der Szene und ihrem Nachwuchs geht und wie es in dem Zusammenhang mit dem Punkrock steht. Versucht man eher Sie vom Punkrock fernzuhalten oder spielt man Ihnen „Trouble on The Terraces“ zum einschlafen vor. Ansonsten gibt es noch einige Berichte von relativ jungen Bands und wie immer jede Menge Plattenbesprechungen. Die Seite mit den Witzen und das Poster in der Mitte hätte man sich sparen können. Aber ich will gar nicht meckern wie gesagt das Oi! The Print ist eines der besten und informativsten deutschsprachigen Fanzines und sollte Pflichtlektüre in jedem Skinhead Haushalt sein.
1 Daniel

Den Namen dieses Zines kenne ich schon ewig, aber es ist nun das erste Mal gewesen, das ich in den Genuss komme dieses zu lesen. Hier wird Skins & Punx united noch gross geschrieben, und so ziert auch die Punkband Maltschicks Molodoi aus Österreich das Vollfarbcover dieses A5ers. Natürlich stehen OI! und die Skinheadszene im Vordergrund, aber auch Punk, Ska und Hardcore kommen hier nicht zu kurz. So gibt es genügend Abwechslung, und die ganze Bandbreite der Subkultur Punk wird abgedeckt. Hier kommt keine Langeweile auf, und 2 Berichte haben es mir besonders angetan, und zwar der Tourbericht von der Riot Company in Indonesien (war auch schon hier bei Crazyunited zu lesen) und If the kids are united, wo Angehörige der Subkultur über Ihren Nachwuchs und Ihre Erfahrungen als Eltern schreiben. Lernen kann man hier auch noch was, und zwar über Rotwelsch, eine Geheimsprache aus dem Mittelalter und über Geschichte der Knasttattoos in Russland.
Musikalisch ist man international, Bands aus den USA, Britannien, Frankreich, Deutschland und Österreich kommen zu Wort. Aus den Staaten sind dies Niblick Henbane, White Barons, Barons und Traditionals, aus Schottland Bakers Dozen, Menace aus England, die Newcomer Fightball aus Berlin und Short Fuse aus Münster, deren Interview mich auf die Musik neugierig gemacht hat. Natürlich dürfen Reviews nicht fehlen, Witze gibt es auch noch zu lesen usw usf. Eine Menge Lesestoff, die einem die Zeit vertreiben und Lust auf das nächste Heft machen. Klasse!! 1 sickguy77

Das Oi! The Print gehört nicht erst seit gestern zur Speerspitze kahlschädeligem Infotaintments. Alle drei bis vier Monate füllt der eifrige Bomml sein Fanzine mit wahrhaft großartigem Inhalt, der sich einerseits in puncto Ergiebigkeit von der Konkurrenz absetzt, andererseits noch zusätzlich mit originellen Geschichten jenseits der kleinen OI/Punk-Galaxie begeistern kann.
Die Nummer 26 gefällt mir aufgrund ihrer Vielfalt ganz besonders gut: Auf der einen Seiten decken Bands der Marke TRADITIONALS, RIOT COMPANY (so großartig wie detaillierter Indonesien-Tourbericht), RANDALE RECORDS, ROIMUNGSTRUPP, NIBLICK HENBANE (feine Recherche!), SKARFACE, DOREEN SHAFFER, MALTCHICKS MOLODOIu.v.m. so ziemlich jeden Musikgeschmack der Otto-Normalglatze ab.
Und für den kulturell Interessierten gibt es zusätzlich spannende Geschichten über die Historie der Knasttattoos in Russland, einen Einblick in die altertümliche Gaunersprache Rotwelsch (mich wundert, dass meine Eltern viele Begriffe in ihrem Sprachschatz haben) und die Idee, diverse »Szeneeltern« über Umgang und Erziehung ihres Nachwuchses zu befragen, ist auch nicht unbedingt von schlechten Eltern!
Auch wenn Bomml immer gute Arbeit leistet - diese Ausgabe ist wirklich meisterhaft und kaum zu toppen! tr

OTP#25
Das „OTP“ wird 25, doch Mastermind Bomml hält sich nicht lange mit „Schön-war-die-Zeit“-Rückblicken auf, sondern serviert der verwöhnten Leserschaft einmal mehr ein Heft, bei dem die Auflistung der Highlights fast die Abschrift des (nicht vorhandenen) Inhaltsverzeichnisses darstellt.
Da wäre der Rückblick auf die großartigen The Press (1984-94), ein Interview mit den Böslingen (Urpunktruppe aus Austria mit interessanten Details aus den End-Siebziger-Tagen, ein Portrait des Plattensammlers und DJs Phil Templar (der auch bei zwei nicht eben unbekannten Kombos die Kessel rührt ...). Desweiteren ein Gespräch mit Filmemacher Daniel Schweizer über sein neues Projekt „White Terror“ (über die weltweit vernetzte Neonazi-Szene), ein Rückblick auf Dirty Rotten Imbeciles (D.R.I.), eine Story zur Geschichte der Prostitution in Wien und ein Einblick in die noch junge Glatzenszene der Türkei (!). Dann doch noch ein Rückblick auf alte OTP-Jahre, ein Interview mit Wölfi (und Rüdiger Thomas zum Thema „23 Jahre Die Kassierer) und abschließend für Trad-Ska-Fetischisten wie meinereiner die Vorstellung des Ausnahmegitarristen Lynn Taitt.
Dazu grundehrliche Reviews und Storys und man muß sich fragen, wo Bomml die Zeit her nimmt, das alles zu recherchieren und nieder zu schreiben, ohne Autorenkollektiv und in dieser Regelmäßigkeit.
Unglaublich, absolut essentiell für den subkulturell interessierten Zeitgenossen, und wenn es überhaupt etwas zu meckern gibt, dann höchstens, dass ich den ein oder anderen Beitrag gerne noch ausführlicher gehabt hätte. Sir Paulchen

OTP#23
Nummer 23 des derzeit wohl besten deutschsprachigen Skinhead-Heftes. Hier trifft mal wieder Kompetenz auf Geschmack, interessante neue Bands werden gefeatured und Szenegrößen interviewt.
Highlight für mich das hervorragend umgesetzte Special zum Thema „Tattoos“, hier geben nicht nur schick bepinselte, sondern auch Leute mit diversen „Unfällen“ auf der Haut bereitwillig Auskunft über ihre Bildchen.
Interessant ist eigentlich das ganze Heft (bis auf das Poster), besonders hervorzuheben sicher die Interviews mit solchen Haudegen wie Thomas von Vortex oder Matt Walz. Weiterhin: Klasse Kriminale Japan Tourbericht von Marco himself, Roi Pearce, Dead heros, The Porters und und und.
Wieder mal nix falsch gemacht Herr Bomml! -ecke-

Lang ist's her, dass ich mit dem Oi! The Print das Vergnügen hatte. Umso schöner zu sehen, dass Bomml mit seinem "One and only drinking class fanzine" noch immer ein erstklassiges Heft rausbringt. Das A5er ist natürlich prall gefüllt mit guten Interviews, Storys und Berichten. Befragt werden diesmal Lion Shield, Last Resort, Vortex, Walzwerk Records, Testosteron, Radio Dead Ones (großartige Band! Konzerte besuchen und Platten kaufen!!!), …..Außerdem gibt's Berichte Conquering Ruler Records, Stomper 98 im Studio, ein Skinhead als Pfarrer, Klasse Kriminale Japan Tourbericht, The Valkyrians, Mento Music…Ich find's cool, dass auch eher unbekannte Bands wie Dirtsheath oder lokale Bands (der Schmöker stammt ja aus Österreich) wie Breakthrough Breakers zum Zuge kommen. Ansonsten gibt's CD und Fanzine Reviews und die Szeneprominenz erzählt wieder mal was über ihre Tattoos. Ist das Poster mit der Skinheadtorte in der Heftmitte ernst gemeint? Super Heft jedenfalls! 2 Andre

OTP#21
Erstmal muss ich hier mal ganz deutlich auf den günstigen Preis hinweisen: Was man Ausgabe für Ausgabe an geballter Information vors Lätzchen geknallt bekommt, ist schon aller Achtung wert! Bomml scheint sich ans Farbcover gewöhnt zu haben und packt dafür auch genau die richtige Band aufs Titelbild. Das Layout ist diesmal wesentlich augenfreundlicher und übersichtlicher - so darf das bleiben! Und natürlich trägt die Qualität des Inhalts mal wieder dazu bei, dass die Flöte eines jeden Kurzhaarigen nach oben schnellt: Mummy's Darlings, Mr. Symarip, Hudson Falcons, OHL (überraschend kurz), SS-Kaliert (überraschend lang), Annex5, Rough Kutz, Antiseen, Dandy Livingstone, Oi! in Frankreich, Vanilla Muffins, Reagan Youth, Ed Gein (geile Story, ich liebe das!), Kolumnen und mehr. Wie man sieht, Themen en masse für den Traditionalisten wie für den Jungskin. Mittlerweile wird das OTP von Sunny Bastard gesponsort, dadurch finden sich dann auch einige SB-Bands im Heft. Solange der nötige Abstand gewahrt bleibt, ist nichts dagegen einzuwenden. Nach wie vor gehen Kollege Bomml noch nicht die Ideen aus. Erstaunlich eigentlich ... tr

OTP#20
Das informativste Skinheadfanzine mit seiner Jubelnummer, und zur Feier des Tages gibt es ein farbiges Cover. Bomml ist wie ich ein Traditionalist, da macht man es sich gelegentlich schwer mit solchen Neuerungen. Das putzige Format wurde dafür beibehalten und die Seiten wieder mit allerlei wahrlich interessanten Kram gefüllt. 4Promille dürfen über ihr neues Album und ihre Wandlung weg vom straigthen Skinheadsound erzählen, und das kommt kompakter rüber als das gleiche Thema unlängst im Plaste Bomb. Im America's Most Wanted OI!-Bericht zählt Bomml etliche unbekanntere Ami-Skinkapellen auf, die es wert sind, hierzulande entdeckt zu werden, die lahmarschig gewordenen Bombshell Rocks sind symphatische Gesprächspartner, es gibt Stomper 98, Jamaika-Sound, Senior Allstars, Roimungstrupp, eine Story über Fritz Haarmann (da kam er mir zuvor, der Schlingel), eine kleine OTP-Rückschau, etliche Kolumnen...
Ihr seht, die thematische Vielfalt ist ausgesprochen groß! Dennoch erlaube ich mir an dieser Stelle zwei kleine Kritikpunkte: Bommls Kolumnen könnten etwas besser auf den Punkt gebracht werden, und das Layout ist nach wie vor nicht immer angenehm übersichtlich. Was aber in keinster Weise den außerordentlich guten und fundiert recherchierten Inhalt schmälern soll! tr

OTP#19
Nicht mehr wirklich taufrisch, aber wen interessiert das bei dem wahrscheinlich besten Skinheadheft Europas wirklich? Für den Preis einer Flasche Bier bekommt man hier die volle Breitseite der subkulturell relevanten Musik. Das geht über die angesagten Punkbands wie The Briefs (die wirklich Plan haben und sich auch im Oi! auskennen), Ska in Form eines Tributes an Laurel Aitken (sehr informativ) bis hin zu klassischem Skinheadstuff wie Urban Rejects oder The Bruisers. Man befragt den – zu Glück – höherklassigen Nachwuchs wie Warfare und Eight Balls und baut der Überband The Herberts ein Denkmal. Die Short Stories finde ich persönlich nicht ganz so gelungen und was das Poster mal wieder soll weiß ich immer noch nicht, ansonsten: Kaufen! -ecke-

OTP#18
Das im Preis-Leistungsverhältnis wahrscheinlich beste zur Zeit in unseren Kreisen kursierende Heft. Gabs bis vor kurzem noch gratis zum Moloko obenauf. Bomml will das Heft in Zukunft in Zusammenarbeit mit Sunny Bastards und Core Tex herausbringen, mal sehen was da draus wird.
Glücklicherweise deckt sich der Musikgeschmack des Ösis fast zu 100% mit dem meinen, so dass ich das Heft (wie immer) geradezu verschlungen habe. Da wurde eine ziemlich lange Klositzung draus.. Im Heft eine lange Bandhistory über die nicht ganz unbekannte Band Volxsturm, eine Sheer Terror Bandgeschichte sowie Interviews mit Beerzone, The Hotknives, Bovver Boys und einer Band namens "Mario Bros.", welches mein Interesse sofort geweckt hat. Dazu kommt noch ein übers gesamte Blatt verteiltes A-Z Stichwortinterview mit Pöbel und Gesocks, die dich auch von der Mittelseite in Posterform angrinsen (wer zum Teufel hängt sich denn sowas auf ?). Ausserdem ein Special über das momentan ach-so-angesagte Freefight Phänomen (die Kampfabende spriessen hierzulande wie Pilze aus dem Boden, ich finds sportlich sehr selten anspruchsvoll) sowie ein Abriss über die geniale Franzmann Combo Wunderbach. Für Skinheads fast schon essentiell zu bezeichnen! -ecke-

OTP#17
Fleisskärtchen-Sammler Bomml zeigt sich reichlich genervt von Szene-Diktatoren, die in irgendwelchen Online-Foren ihren Sermon zum besten geben und setzt lieber klassisch auf die Fanzine-Karte in gedruckter Form – recht so. In #17 gibt es mit einer hervorragenden Story über Chiswick Records und einem aufschlussreichen Interview mit Sham69-Urgitarrist Dave Parsons gleich zwei absolute Highlights zu vermelden. Die reformierten Berliner von The Voice kommen zu Wort, außerdem Toxpack, die Streetpunkband Dominator, ein Plattensammler und die Ducky Boys. Dazu eine launige Skinhead-Typisierung, Livereports, Reviews und alles, was kurzhaarige Herzen begehren. Vielseitig und immer wieder lesenswert, vom Top-Lay-out ganz zu schweigen. Preis und Bezug über obige Adressen. Sir Paulchen

OTP#17
Bomml geht mit seinem Oi! The Print schon in die 17 Runde, unglaublich. Meine erste Oi! The Print Ausgabe hab ich vor Jahren beim Scumfuck mitbestellt wie heute immer noch, und hatte damals einen Tourbericht der genialen Devotchkas beinhaltet. Jaja die Zeit vergeht… In der aktuellen Ausgabe trifft Bomml mal wieder voll ins Schwarze. Ne kleine (könnte ruhig etwas länger sein) Story über Chiswick Rec., lesenswerte Interviews mit The Voice, Ducks Boys, Dave Parsons von Sham69, Toxpack und weiteren. Eine neue Rubrik Namens Streetpunk von der Strasse (gute Idee), Jäger und Sammler, Konzertberichte, Reviews und jede Menge andere Lach- und Sachgeschichten. Nette Lektüre die man gleich durchlesen muß. Weiter so… -nasty-

OTP#15
Nach wie vor mein Lieblingsfanzine in Sachen Skinheadkultur: Eine geballte Menge fundierter Information von großer Bandbreite, gepaart mit sympathisch-locker niedergeschriebenen persönlichen Stories - alles verpackt in einem kultigen Format. Mit BUSINESS - diesmal stand Steve Rede & Antwort, THE HUNNS, MOON INVADERS, A.F.A., einem ausführlichen STREET DOGS-Tour Diary, SHARK SOUP und den CRUSADERS ist bandtechnisch eine gewohnt breite Palette abgesteckt. Weitere Höhepunkte sind die Skinhead Reggae- & die Headache Records-Stories, die in Bommlscher Manier gewohnt exzellent recherchiert wurden. Ganz starke Ausgabe - und das für nur einen Euro! tr

OTP#14
Das Moloko Plus macht gerade ein kleines Sommerpäuschen, Bomml dagegen haut wie ein österreichisches Uhrwerk präzise im Drei-Monats-Rhythmus seine Ausgaben raus. Und das in einer wirklich beeindruckenden Art und Weise, wie die neuerliche #14 wieder einmal beweist. Nicht nur die Layoutqualität hat sich nochmal gesteigert, auch der Inhalt kann sich sehen lassen. Die Interviews mit Wiens No.1, Dr. Ring Ding, den Bitch Boys, Spider Crew, Rycojets, Grisu vom Teenage Riot Imperium, Broken Heroes und besonders The Oppressed mit einem gut aufgelegten Roddy Moreno decken nicht nur ein breites musikalisches Spektrum ab, sondern zeugen einmal mehr von geistreichen und fundierten Fragen (und Antworten). Was dieses Fanzine in meinen Augen aber von der gesamten Konkurrenz abhebt, sind die zahlreichen, sympathisch geschriebenen Stories und Hintergrundberichte, die mir mal wieder so manch langweilige Zugfahrt zur Arbeitsstelle versüßt haben. Für mich das beste Glatzenfanzine, und es kommt mir so vor, als würde Bomml seine Stellung mit jeder ausgabe weiter ausbauen! tr

OTP#13
Eine Marke hat Bomml mit dieser Nummer schon mal geknackt: 13 Ausgaben hatte bislang noch kein österreichischer Fanzinemacher geschafft. Und diese Nummer kommt mal wieder ungemein vielfältig rüber. Oi! & Punkrock stehen zwar klar im Vordergrund, aber Sachen wie diverse Short Stories oder eine Small Faces- und Al Wilson-Biographie- letztere etwas zu oberflächlich - machen das OTP mal wieder zu einer ungemein abwechslungsreichen Lektüre. Interessant sind besonders zwei Interviews: das mit Garry Bushell, der mit mancher Aussage zur SUN passt wie die berühmte Faust auf´s Auge und eines mit RIOT99, deren Musik mir zwar bislang verschlossen blieb, deren Antworten mir aber sehr gefallen. Weniger gefallen mir dagegen die übers Heft verstreuten Plattenreviews, da verliert man schnell die Übersicht. Wer das Moloko abonniert hat, dem liegt diese Postille kostenlos bei (danke, Bomml & Micha!!), andere können via o.a. eMail-Adresse Kontakt aufnehmen. tr

One And Only Austrian Drinking Class Fanzine